Sonntag, 30. September 2012

Tag 10: Die Sache mit dem Humor

In welche wirklich seltsamen Situationen hast du deine Figuren gebracht? Es zählen sowohl “richtige” Szenen aus den Geschichten als auch Memes und Spielereien.

Öh. Können wir die Frage überspringen? In wirklich seltsame Situationen habe ich nämlich noch nie einen meiner Charaktere gebracht. Also, nicht seltsamer, als die Geschichte es vorsieht. Das geht aber auch nicht über einen unfreiwilligen Besuch in einem Bordell hinaus (und die Idee habe ich nie weiterverfolgt, das sei noch dazu gesagt). 


Memes und sonstiger Krampf sind für mich nur interessant, wenn es so etwas ist wie diese 30-Tage-Challenge hier. Sobald es um meine Charaktere geht, werde ich sehr konsequent. So etwas kommt mir einfach nicht in die Tüte. Was bringt es mir denn, meinen mittelalterlichen Fantasy-Magier in die Moderne zu versetzen und zu gucken, was er dann machen würde? Die daraus gewonnenen Erkenntnisse kann ich innerhalb der entsprechenden Story ohnehin nicht gebrauchen.

So wirklich lustige Szenen gibt es in meinen Geschichten davon mal abgesehen auch nicht wirklich. Ab und an vielleicht, wenn ich meine Charas mal wieder von der Leine lasse, weil mir der Plot ausgegangen ist. Aber innerhalb der Planung eher weniger. Ich lege meine Geschichten nun einmal eher auf Action und Konflikte aus als auf Jux und Tollerei und superlustige Dialoge. Ich schreibe schließlich Fantasy und nicht Comedy.

Nicht, dass ich etwas gegen witzige Fantasy hätte, im Gegenteil. Aber darunter darf die Story und Atmosphäre nicht leiden, und vor allem: Es muss authentisch sein. Wenn er nicht in den Kontext passt, hat Humor in einem Roman einfach nichts verloren. Basta.

So. Und das war es jetzt auch von meiner Seite zu diesem Thema.